Proktoskopie – Enddarmspiegelung

Was ist eine Proktoskopie?

Die Proktoskopie, auch als Enddarmspiegelung bekannt, ist ein diagnostisches Verfahren zur Untersuchung des Analkanals und des Rektums. Bei dieser Untersuchung wird ein starres Endoskop in den After eingeführt, um die Schleimhaut des Enddarms sichtbar zu machen. Die Proktoskopie ermöglicht es Ärzten, Veränderungen wie Entzündungen und Hämorrhoiden frühzeitig zu erkennen.

Wann ist eine Proktoskopie erforderlich?

Eine Proktoskopie kann aus verschiedenen Gründen empfohlen werden, darunter:

  • Hämorrhoiden (zur Diagnostik, Therapie und Kontrolle)
  • Bei Entzündungen im Bereich des Enddarms (Kryptitis)
  • Entzündung der Mastdarmwand
  • Inkontinenz

Enddarmspiegelung (Proktoskopie) – Häufige Fragen

Die Proktoskopie ist eine kurze und schonende Untersuchung des Enddarms. Mit einem kleinen Instrument kann der Arzt Veränderungen im After- und Enddarmbereich direkt beurteilen.

Die Untersuchung wird unter anderem durchgeführt bei:

  • Blut am Toilettenpapier oder im Stuhl
  • Juckreiz, Brennen oder Schmerzen im Analbereich
  • Verdacht auf Hämorrhoiden, Fissuren oder Entzündungen
  • unklaren Beschwerden im Enddarmbereich

In der Regel nein. Die Proktoskopie ist meist nur kurz unangenehm, aber gut tolerierbar und dauert nur wenige Minuten.

Die Untersuchung selbst dauert meist nur wenige Minuten.

In der Regel ist keine aufwendige Vorbereitung notwendig. Gegebenenfalls erhalten Sie vorab einen kleinen Einlauf.

Ja. Kleinere Maßnahmen, zum Beispiel bei Hämorrhoiden, können häufig direkt im Rahmen der Untersuchung erfolgen.

Die Proktoskopie ist ein sehr sicheres Routineverfahren. Komplikationen sind selten.

Das Ergebnis wird direkt im Anschluss an die Untersuchung mit Ihnen besprochen

Vorbereitung

Der Enddarm muss für die Untersuchung entleert sein. Hierfür ist eine natürliche Darmentleerung ausreichend. Im Bedarfsfall kann dies mit einem kleinen Einlauf unterstützt werden.

Betäubung

Die Untersuchung erfolgt im Regelfall ohne Betäubung.